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Voraussetzungen und Tipps bei der Anschaffung eines Hundes Teil 1/2

vor 3 Jahren, 2 Monaten - Aufrufe

Voraussetzungen und Tipps bei der Anschaffung eines Hundes Teil 1/2

Tony der Mops als Welpe

Hunde sind tolle Tiere, die das Leben der Menschen bereichern. Wenn man einmal einen Hund hatte, dann kann man sich ein Leben ohne den Vierbeiner gar nicht mehr vorstellen. –Bei mir ist es definitiv so, ich brauche mein Ferkelchen (Tony) an meiner Seite.-

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Trotzdem muss man sich die Anschaffung eines Hundes ganz genau überlegen und es sollte keine spontane Entscheidung sein. Man muss sich darüber im Klaren sein, dass ein Hund euer Leben verändert. Bevor ihr euch zum ersten Mal einen Hund ins Haus holt, ist es ganz wichtig, dass es mit der gesamten Familie besprochen wird, ob der Hund auch wirklich in eure Lebensweise / eure Familie passt. Man geht eine Bindung, je nach Hunderasse, für die nächsten 10-15 Jahre ein. Auf keinen Fall sollte ein Hund ein Weihnachts- oder Geburtstagsgeschenk für Kinder (oder auch Erwachsene) sein, die sich einen Hund wünschen. Es muss euch bewusst sein, dass ein Hund ein Lebewesen und Rudeltier ist, der den Kontakt, die Pflege, die Geduld, eine konsequente und liebevolle Erziehung, die Zeit und die Liebe der Menschen braucht.

 

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Die folgende Checkliste soll euch bei einer solchen Entscheidung weiterhelfen:

1)    Sind alle Familienmitglieder mit der Anschaffung eines Hundes einverstanden?

Diese Frage sollte nicht unterschätzt werden. Wenn der Hund in eine Familie mit mehreren Personen leben soll, dann müssen alle Familienmitglieder mit der Anschaffung einverstanden sein. Herbei ist mit jedem im Vorab zu klären, ob jeder bereit ist, sich um das Tier zu kümmern und Verantwortung zu übernehmen. Dazu gehören bspw. die tägliche Bereitstellung des Futters, die Spaziergänge, die Erziehung und Pflege des Hundes sowie der regelmäßige Tierarztbesuch. Wenn einige Familienmitglieder nicht einverstanden sein sollten, wird der Hund die Abneigung, ihm gegenüber, spüren.

2)    Ist die gesamte Familie bereit und in der Lage, sich für die nächsten 10-15 Jahre um den Hund zu kümmern?

Einen Hund im Haus zu haben, wird das Leben in der Familie erheblich verändern. Man verpflichtet sich dem Lebewesen gegenüber für sein gesamtes Leben zu sorgen. Hierbei geht es um die grundsätzliche Bereitschaft, sich um ein Hundeleben zu kümmern, auch wenn dieser krank oder alt ist. Dies ist die Grundvoraussetzung, wenn man überlegt, sich einen Hund anzuschaffen.

 

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3)    Habe ich genügend Zeit für den Hund? Ist es gewährleistet, dass mind. ein Familienmitglied täglich mit dem Hund Gassi geht und sich artgerecht mit ihm beschäftigt?

Um einen optimalen Lebensbegleiter zu haben, müssen die Hundehalter ab dem ersten Tag an, Rudelführer sein.

Der Rudelführer ist für die Erziehung, die ausreichende Bewegung (Spaziergänge), die Pflege und die Zuneigung, dem Hund gegenüber, verantwortlich. Dies alles erfordert selbstverständlich viel Zeit, Disziplin und Durchhaltevermögen.

Insbesondere bei Welpen müssen die Halter viel Zeit in die Erziehung investieren.

Für die tägliche Bewegung des Hundes, müssen mindestens 1,5 - 2 Stunden pro Tag eingeplant werden. Die Bewegung ist für einen Hund sehr wichtig, damit er sich körperlich betätigt und psychisch ausgeglichen ist. Eine gute Zeit für Erziehungsübungen mit dem Hund ist nach dem Spaziergang. Hierbei hat der Hund überschüssige Energie verbraucht und kann sich somit besser auf die Übungen konzentrieren. Es versteht sich von selbst, dass Spaziergänge mit dem Hund zu jeder Jahreszeit und bei jedem Wetter gemacht werden müssen.

 

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4)    Hat der Hund ausreichend Gesellschaft?

Vor allem ein junger Hund, braucht den engen und intensiven Kontakt zum Menschen. Dies sollte dem Welpen in den ersten sechs Monaten immer gewährleistet sein. Aber auch bei erwachsenen Hunden sollten die Halter den Hund nicht länger als 4-5 Stunden pro Tag alleine lassen. Sollte es der Fall sein, dann solltest du dir vorerst keinen Hund holen.

5)    Wird seitens des Vermieters die Anschaffung und Haltung eines Hundes erlaubt?

Wenn du in einer Mietwohnung lebst, kläre vorher, ob ein Hund in der Wohnung gehalten werden darf. Am besten lass dir vom Vermieter eine schriftliche Zustimmung geben.  Wenn du Wohnungseigentümer bist, bedeutet dies nicht zwangsläufig, dass du das Recht hast einen Hund zu halten. Hier musst du in die Eigentümer-Vereinbarungen nachlesen, ob ein Hund gehalten werden darf.

 

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6)    Will ich meinen Hund in den Urlaub mitnehmen? Oder habe ich eine Unterbringung bei Verwandten/Freunden für diese Zeit?

Wenn man sich entscheidet den Hund in den Urlaub mitzunehmen, dann muss man viele Sachen im Vorab klären. Sind im Hotel / Ferienhaus Hunde erlaubt?  Welche Anreise ist geplant? Wie sind die Einreisebestimmungen für Hunde in dem jeweiligen Land? In EU-Staaten muss der Hund bspw. gechipt, gegen Tollwut geimpft und einen EU-Heimtierausweis besitzen. Das wichtigste ist aber, dass man die Planung der Reise, so gestaltet, dass Hund und Mensch zusammen eine tolle Zeit erleben und Spaß haben.

Wenn man den Hund in der Heimat lässt, muss man sich überlegen, wo man ihn genau unterbringt. Die idealste Lösung ist bei Verwandten oder Freunden, die den Hund schon kennen und auch bei denen sich der Hund wohlfühlt. Eine Hundepension oder Hundesitter wären auch eine Alternative, wobei ich es für meinen Hund nicht unbedingt in Erwägung ziehen würde. Hierbei ist es für den Hund von Vorteil, wenn er von klein auf solche Aufenthalte kennt.

Im zweiten Teil werden weitere neun wichtige Fragen beantwortet, die bei einer Entscheidung für die Anschaffung eines Hundes wichtig sind.

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Lese auch:

---> Voraussetzungen und Tipps bei der Anschaffung eines Hundes Teil 2/2

---> Wie erkenne ich einen seriösen Hundezüchter? Teil 3/3 - Checkliste - Tipps

---> Wie erkenne ich einen seriösen Hundezüchter? Teil 2/3 - Tipps: Vor Ort beim Züchter

---> Wie erkenne ich einen seriösen Hundezüchter? Teil 1/3 - Geeignete Vorauswahl treffen und erster Kontakt zum Züchter

---> Impfungen beim Hund - So bleibt mein Hund gesund - Teil 2/33

---> Durchfall beim Hund - So bleibt mein Hund gesund - Teil 3/33

 

 

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