Beliebte Artikel





















Werbung

















































Werbung www.zooplus.de - Mein Haustiershop
Worldtrip Banner

Grundlagen für eine erfolgreiche Hundeerziehung Teil 1/3

vor 2 Jahren, 10 Monaten - Aufrufe

Grundlagen für eine erfolgreiche Hundeerziehung Teil 1/3

Tony der Mops - Grundlagen einer erfolgreichen Hundeerziehung

Hundeerziehung ist harte Arbeit! Man muss diszipliniert, aufmerksam und konsequent sein. Darüber hinaus braucht man viel Geduld und Durchhaltevermögen. Jedoch bedeutet Hundeerziehung nicht nur viel Arbeit, sondern auch jede Menge Spaß! Durch die richtige Erziehung vereinfacht man das Miteinanderleben und man wächst als Team zusammen. In diesem Teil erfährst du wie ein Hund lernt und was die wichtigtsen Punkte für eine erfolgreiche Erziehung sind.

 

the pugfather - cool fresh freeAnzeige

Wie lernt der Hund?

Der Hund lernt am besten was er darf und was er nicht darf, anhand des altbekannten „Belohn- und Bestrafsystems“ und indem wir die Psychologie eines Hundes verstehen. Laut meiner persönlichen Erfahrung, konnte ich hiermit gute Ergebnisse in der Erziehung eines Hundes erzielen.

Wenn der Vierbeiner mit seinem Fehlverhalten durchkommt, wird er es wieder tun. Wenn er jedoch „bestraft“ wird und er es mit seinem Fehlverhalten in Verbindung bringen kann, dann lernt er daraus. Da ist das richtige Timing besonders wichtig, denn der Hund kann die Belohnung oder die Bestrafung nur als solche empfinden, wenn diese unmittelbar also nach ca. einer Sekunde erfolgt. Es ist auch sehr wichtig konsequent zu bleiben und dasselbe Verhalten öfter zu belohnen/bestrafen.

Anzeige

Belohnungen sind nicht nur Leckerlis, sondern auch Spielzeug, Streicheln, Lob etc. Auch dass der Vierbeiner die Gelegenheit bekommt etwas zu tun, was ihm Spaß macht wie z.B. mit anderen Hunden spielen, empfindet der Hund als Belohnung. Belohnungen sollten auch abwechslungsreich sein, so dass die Erwartung des Hundes positiv beeinflusst wird. Finde heraus wann dein Hund was mag und entwickle ein Gespür dafür. Nur du alleine kannst beurteilen, welche Belohnung gerade die richtige ist.
Als Bestrafung empfindet der Hund u.a. folgendes: Ein bestimmter und laut ausgesprochener Laut (z.B. NEIN!), er wird ignoriert, man geht mit drohender Körperhaltung auf ihn zu etc.

Vom ersten Tag an Rudelführer sein

Der Hund ist ein Rudeltier. Er braucht einen festen Rang in seinem Rudel, um sich wohlzufühlen. Du und deine Familie sind sein Rudel. Dementsprechend musst du vom ersten Tag an Rudelführer sein und der Hund muss eine rangniedrige Position im menschlichen Rudel von uns zugewiesen bekommen. Hierin fühlt er sich wohl und wird uns instinktiv bedingungslos vertrauen. Dazu muss er den Mensch als Rudelführer allerdings erkennen und akzeptieren.

Tierisch gute Sonderangebote
Top Marken bis zu 40% reduziert
portofrei ab 19€, Versand in 24 Std. !
www.zooplus.de

Hierbei sind eine konsequente Erziehung, klare Regeln und eine ruhige und positive Energie wichtig. Weiterhin muss der Hund sich viel bewegen sowie beschäftigt, gefordert und selbstverständlich geliebt werden. Ein Rudelführer bestimmt: Wenn du z.B. rausgehen willst, lass ihn nicht vor dir aus dem Haus stürmen. Du bist der Rudelführer und führst ihn an. Du bestimmst auch draußen wo es lang geht. Eine konsequente Erziehung im Welpenalter stellt somit die Basis für ein entspanntes und ausgeglichenes Zusammenleben von Mensch und Hund her. Der Mensch besetzt die Aufgabe des Leittieres, die den Grundstein für die richtige Hierarchie im Familienrudel bildet.

Klare Regeln und Grenzen

Das Zauberwort lautet Konsequenz. Aufgestellte Regeln müssen immer eingehalten werden. Du darfst hierbei nicht nachgeben, denn sonst hast du es später sehr schwer, deinem Vierbeiner seine Fehler wieder abzugewöhnen.

Einige Beispiele:

  • Ihn niemals am Tisch mit dem eigenen Essen füttern und nicht betteln lassen.
  • Vor dem Füttern eine Gehorsamsübung abverlangen; z.B. Sitz oder Platz.
  • Ebenso muss er bereits als Welpe lernen, dass sein Herrchen jederzeit seinen Napf berühren oder wegnehmen darf.
  • Streicheln, Spielen, Füttern gehen immer von dir aus; nie auf Aufdringlichkeiten des Hundes reagieren
  • Bei schlechtem Benehmen längere Zeit komplett ignorieren.

 

Anzeige

 

Hund nicht vermenschlichen

Auch wenn es manchmal schwer fällt, dürfen Hunde nicht wie Menschen behandelt werden. Man hört es überall, aber was heißt es denn konkret Hunde nicht zu vermenschlichen? Hunde handeln nach Instinkten und Erfahrungen und nicht nach Vernunft, Emotionen oder Intellekt, wie wir Menschen. Gesichtsausdrücke oder Handlungen eines Hundes dürfen nicht menschlichen Gefühlen zugeschrieben werden. Wir dürfen auch nicht erwarten, dass unsere Sprache von Hunden verstanden und richtig gedeutet wird. Deshalb macht es wenig Sinn dem Hund so Sätze wie „Ich habe dir schon hundert mal gesagt, dass du nicht meine teuren Schuhe anknabbern sollst!“ zu sagen. Der Hund kann damit nichts anfangen und er versteht auch nicht den Wert von Gegenständen.

Probieraktionen für Hunde & Special Offers

Das gleiche gilt, wenn der Hund verängstigt oder krank ist. Da kommen so „menschliche“ Züge hervor, wie „Ohhh, mein armer Fiffy!“. Hunde verstehen Mitleid nicht. Diese menschlichen Reaktionen, wie Trost und Zuwendung  machen die Sache viel schlimmer, als zu helfen. Der Hund bekommt für sein negatives Verhalten (Angst, Nervosität), durch die Zuwendung, eine Belohnung. Sein unsicheres Verhalten wird dadurch noch bestärkt. Man muss immer im Hinterkopf behalten, dass Hunde Instinktwesen sind und nicht wie wir denken und empfinden. Die Gefühle, die Hunde empfinden, sind nicht so komplex gestaltet, wie die eines Menschen. Also immer daran denken, die Instinkte eines Hundes nicht zu missachten.

Bedürfnisse des Hundes berücksichtigen

Jeder Hund hat seinen eigenen Charakter. Hierbei muss man ihm die Zeit geben, etwas Neues zu erlernen und anzuwenden, damit er nicht den Spaß dabei verliert. Also nicht zu lange üben und Pausen einlegen und immer wieder neue Übungen einbauen, um ihn zu motivieren. Er ist kein Computer, der schnell auf deine Bedürfnisse programmiert werden kann. Mit etwas Geduld und Ausdauer wirst du erste Erfolge erzielen.

Jede Woche finden Sie hier einen ausgewählten Artikel von TERRA CANIS um 20% reduziert.

Tipp: Übe mit deinem Hund nach einem längeren Spaziergang, da hier der Hund überschüssige Energie abgebaut hat und sich somit besser auf die Übungen konzentrieren kann. Finde heraus welches Spielzeug sein liebstes ist und welche Leckerlis er besonders mag, um ihn auch richtig zu belohnen. Am Anfang sollte man am Tag nicht länger als 5 Minuten üben. Dies kann dann im Laufe der Zeit weiter ausgeweitet werden.

Klare Signale geben

Damit der Hund dich richtig verstehen kann, braucht er klare und unverwechselbare Kommandos und Handzeichen. Die Tonlage und die Energie, die du ausstrahlst, spielt hierbei eine große Rolle. Wenn du „Nein!“ in einem sanften und neutralen Ton sagst, kommt es beim Hund nicht als Fehlverhalten an. Auch die Körperhaltung und die Handzeichen müssen zum Kommando abgestimmt werden. Die Befehle müssen selbstverständlich immer gleich verwendet werden. Hierzu gehören klassische Kommandos, wie „Sitz“, „Platz“, „Bleib“, „Komm“ usw.

 

Anzeige

 

Reichlich Loben

Jedes positives Verhalten muss sofort dem Hund bestätigt werden. Sofort heißt auch innerhalb einer Sekunde. Denn nur so kann der Vierbeiner das Lob mit seinem getätigten Verhalten assoziieren. Loben heißt, wie schon beschrieben, nicht nur ein Leckerli geben. Spielzeug, Streicheln, mündliches Loben oder die Erlaubnis mit anderen Hunden zu spielen gehören auch dazu. Tony liebt, neben Leckerlis, seine Spielzeuge und Stöckchen. Bei Übungen kann ich ihm, anstatt ihn ständig Leckerlies zu geben, immer seinen heiß geliebten Kong oder ein Stöckchen zur Belohnung geben.

 

Accessoires thepugfather.comAnzeige

Sofortige Korrektur von unerwünschtem Verhalten

Der Hund muss sein Fehlverhalten mit deinen Kommandos (Nein! Oder Pfui!) in Verbindung bringen. Dies klappt am besten, wenn du sofort mit deinem Ruf reagierst und sein Verhalten korrigierst. Z.B. beim Anknabbern von Möbelstücken ihn mit einer bestimmten Handbewegung davon abhalten. Hier gilt: Belohnung ist besser als Bestrafung. Richtiges und erwünschtes Verhalten immer belohnen.

Im zweiten Teil werde ich beschreiben, welche Fehler man vermeiden sollte, wenn es doch nicht so mit der Hundeerziehung gelingt. Im dritten Teil werde ich auflisten, was man in welchem Hundealter für die Hundeerziehung beachten sollte.

Wenn du diesen Artikel gut findest, dann teile ihn mit deinen Freunden auf Facebook, Twitter oder Google+. Weiter unten findest du die Share-Buttons.

______________________________________________________________

Lese auch:

---> Die häufigsten Fehler bei der Hundeerziehung

---> Was in welchem Alter ist wichtig für die Hunderziehung?

---> Trenunngsangst bei Hunden

---> Pfoten- und Krallenpflege - Allgemeine Tipps zur Pflege eines Hundes - Teil 3/3

---> Impfungen beim Hund - So bleibt mein Hund gesund - Teil 2/33

 

 Pug it yourselfAnzeige

Weitersagen:
comments powered by Disqus
















Werbung Tierbedarf, Futter, Tierzubehör günstig kaufen bei zooplus


















































Werbung