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Grundlagen für eine erfolgreiche Hundeerziehung Teil 2/3

vor 2 Jahren, 10 Monaten - Aufrufe

Grundlagen für eine erfolgreiche Hundeerziehung Teil 2/3

Tony der Mops - Grundlagen einer erfolgreichen Hundeerziehung

 

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Im ersten Teil hast du erfahren wie ein Hund lernt und was die wichtigsten Punkte für eine erfolgreiche Erziehung sind. In diesem Teil stelle ich dir die häufigsten Fehler, die bei der Hundeerziehung gemacht werden, vor  und wie man diese am besten vermeiden kann.

Warum klappt es nicht?

Manchmal klappen die Erziehungsmaßnahmen nicht so ganz, wie man sich das vorstellt. Das kann verschiedene Ursachen haben. Nachfolgend zeige ich die häufigsten Fehler in der Hundeerziehung und gebe hilfreiche Alternativen.

Falsche Belohnung

Eine Belohnung muss vom Vierbeiner auch als Belohnung angesehen werden. Dies muss unmittelbar nach der gewünschten Handlung folgen, damit der Hund die Belohnung mit seiner Handlung assoziieren kann. Hier ist das richtige Timing entscheidend.

Es kann auch daran liegen, dass er z.B. das Leckerli oder Spielzeug nicht mag und er es daher nicht als Belohnung empfindet. Sehr oft wird aber falsches Verhalten belohnt, ohne dass der Besitzer es merkt. Ein Beispiel: Du kommst nach Hause und dein Hund kommt dich begrüßen und springt dich an. Du streichelst und begrüßt ihn. Der Hund lernt, dass das Hochspringen Aufmerksamkeit und Zuneigung erweckt. Unbewusst hat man seinen Hund für falsches Verhalten belohnt.

Dasselbe gilt auch für Bestrafungen. Wird der Hund ständig ausgeschimpft, so gewöhnt er sich daran (er ist abgehärtet) und es lässt ihn einfach kalt. Man sollte den Hund auch auf gar keinen Fall schlagen oder treten.

 

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Falsches Verhalten tolerieren

Falsches Verhalten wird meist bei jungen Hunden toleriert, da die meisten denken, dass es sich nach der Flegelphase automatisch bessern wird oder sie dieses Verhalten „süß“ finden. Leider ist es meistens nicht so. Der Hund lernt, dass sein falsches Verhalten keine Konsequenzen nach sich zieht. Der Besitzer muss dies jedoch jedes Mal unterbinden und „bestrafen“, denn nur so kann der Vierbeiner lernen, dass dieses Verhalten nicht gewünscht ist.

Keine Konsequenz und Durchsetzungsvermögen

Ohne eine konsequente Erziehung mit Regeln und Grenzen wird die Erziehung eines Hundes nicht funktionieren. Ein nicht erwünschtes Verhalten muss immer „bestraft“ werden. Während erwünschtes Verhalten immer belohnt werden muss. Auch wenn es nicht immer einfach für uns Zweibeiner ist, muss dieses im Alltag ständig angewandt werden. Hierbei ist wichtig, dass alle Familienmitglieder die gleichen Regeln und Grenzen anwenden.

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Zu hohe Erwartungen und Überforderung des Hundes

Manchmal sind wir ungeduldig und wir verlangen einfach zu viel von unserem besten Freund, ohne dass wir es vielleicht merken. Man muss dem Hund natürlich die Zeit lassen neue Sachen zu erlernen und wir müssen die nötige Geduld mitbringen, dass manche Sachen ihre Zeit brauchen. Hier ist es ratsam immer nur kurze Zeit (einige Minuten am Tag) mit dem Hund zu üben und die Übungen im Zeitablauf ständig zu wiederholen, ohne den Hund zu überfordern. Der Hund muss in erster Linie Spaß an den Übungen haben. Wenn wir ihn ständig überfordern, wird er die Lust am Üben schnell verlieren.

Zu wenig Bewegung

Ein ausgeglichener Hund braucht viel Bewegung. Nur um den Block laufen reicht hier nicht aus. Hier kommt es auch auf die Hunderasse an, wie viel Bewegung sie brauchen. Aber unabhängig von der Hunderasse sollte ein Hund mindestens 1,5 - 2 Stunden am Tag spazieren gehen. Ein ausgeglichener Hund ist aufnahmefähiger, ruhiger und gehorsamer.

 

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Falsche Anreize / Signale

Wir senden dem Hund manchmal unbewusst falsche Signale. Dies kann Anspannung / Angst bei der Begegnung eines anderen Hundes sein, indem wir die Leine unseres Hundes straffer ziehen. Diese Signale übertragen sich meistens auch auf den Hund und erzeugen unerwünschtes Verhalten. Hier muss man versuchen immer ruhig und bestimmt zu sein und eine positive Energie auszustrahlen.

Besipiele: Einige Besitzer machen enthusiastisch ihre Welpen auf Tauben, Enten oder Hasen aufmerksam. Der Hund rennt dann normalerweise hin und will die Tiere jagen. Dies fördert unerwünschtes Verhalten, welches im Erwachsenenalter schwer wieder abzugewöhnen ist.

Bei Besuch wird der Hund in einem Zimmer eingesperrt und er assoziiert Besuch von Menschen als negativ bzw. als Strafe.

Zu viel reden: Wer kennt es nicht vom Park. "Sitz....sitz....Siiiitttzz....Fiffi Setz dich jetzt hin! Was hab ich dir gesagt!" Hier wird er Besitzer immer gestresster und krampfhafter. Ein guter Leader ist immer ruhig und bestimmt, nie krampfhaft. Ein klares Kommando (immer das selbe Wort) in einem ruhigen und bestimmten Ton ist besser als viele verschiedene Sätze auszusprechen, mit dem der Hund nichts anfangen kann. Versuch es mal.

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Mangelnde Sozialisierung im Welpenalter

Ein Hund sollte im Welpenalter gut mit Menschen, Hunden, Umweltreizen und anderen Tieren sozialisiert werden. Nur ein gut sozialisierter Hund kann ein gut sozialverträglicher Hund werden. Hunde, die nur unzureichend sozialisiert wurden, neigen zu Verhaltensstörungen, wie Angst und Aggression und haben Probleme sich in ihrer Umwelt zurechtzufinden. Hier ist es ratsam sich mit anderen Hunden zu treffen oder eine Welpengruppe zu besuchen. Der Hund sollte alles Mögliche kennenlernen. Hierzu gehören Autos und Autofahrten, Motorräder, LKWs, Kinder, Waschmaschine, Staubsauger, andere Tiere, Fahrten mit Bus und Bahn usw. Auch hier gilt es den Hund nicht zu überfordern.

Bei Bedenken und nicht Gelingen fachliche Hilfe holen

Wenn es mit der Erziehung nicht so klappen sollte, kannst du dich an Hundetrainer wenden, die dir zeigen können wie du es richtig machen kannst und dich auf deine Fehler hinweisen.

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Im dritten Teil werde ich auflisten, was man in welchem Hundealter für die Hundeerziehung beachten sollte. Wenn dir die Artikel gefallen, dann teile sie mit deinen Freunden oder hinterlasse einen Kommentar.

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