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Grundlagen für eine erfolgreiche Hundeerziehung Teil 3/3

vor 2 Jahren, 10 Monaten - Aufrufe

Grundlagen für eine erfolgreiche Hundeerziehung Teil 3/3

Tony der Mops als WelpeTony als zehn Wochen alter Welpe

Im ersten Teil hast du erfahren wie ein Hund lernt und was die wichtigsten Punkte für eine erfolgreiche Erziehung sind. Im zweiten Teil habe ich dir die häufigsten Fehler, die bei der Hundeerziehung gemacht werden, vorgestellt. Im letzten Teil dieser Artikelserie werde ich auflisten, was man in welchem Hundealter für die Hundeerziehung beachten sollte. Somit hast du eine gute Grundlage, um deinen Hund erfolgreich zu erziehen. 

 Tonys Hunde-Kochbuch

Was, in welchem Alter?

1. – 8. Woche

In den ersten Lebenswochen beginnt die Erziehung und Sozialisierung bei der Mutter und dem Züchter. Der Welpe lernt die Verhaltensweisen und Grundlagen im Rudel und in der Familie kennen. Die Welpen spielen sehr ausgiebig miteinander und lernen somit sich selbst einzuschätzen. Beißt z.B. mal ein Welpe fester zu, wird der andere Welpe aufschreien und das Spiel abbrechen. Somit wird der Welpe beim nächsten miteinander spielen behutsamer sein.

Verhaltensweisen, die der Hund zwischen der sensiblen Phase von der 4. bis zur 8. Woche lernt, prägen das spätere Verhalten des Hundes grundlegend. Es ist aus diesem Grunde sehr wichtig, dass du einen Welpen nur bei einem Züchter anschaffst, der sich viel um die Tiere kümmert und für Menschenkontakte und Abwechslung sorgt.

8. Woche

Ab der achten Woche können die Welpen von der Mutter getrennt werden und zum neuen Herrchen ziehen. Die ersten Tage sollten zur Eingewöhnung dienen, denn der kleine Welpe muss erst einmal sein neues zu Hause erforschen und den Schock der Trennung von der Mutter und von den Geschwistern überstehen. Der Welpe braucht viel Liebe, Geborgenheit und Zeit. Es ist sehr ratsam, dass man hier 24 Stunden für den Kleinen da ist und man hierfür Urlaub nehmen sollte.

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In dieser Zeit beginnt die Erziehung zur Stubenreinheit. Hier am besten den Welpen jede 2-3 Stunden rausbringen und immer stets loben, wenn er das große oder das kleine Geschäft erledigt. Als Faustregel zum rausbringen gilt: nach dem aufwachen, fressen oder spielen. Es sollte auch sein Name geübt werden. Eine Bindung zum neuen Herrchen z.B. durch spielen, kuscheln, Leckerlis aus der Hand essen etc. sollte in der ersten Woche auch aufgebaut werden.

9. – 12. Woche

Ab der neunten Woche wird der Welpe sozialisiert. Das heißt, der kleine Vierbeiner geht unter Menschen, Artgenossen, anderen Tieren etc. Der Welpe sollte an Leine oder Geschirr, sowie ans Autofahren gewöhnt werden. Es wird dabei auch die Leinenführung geübt (bei Begegnungen mit Passanten, anderen Hunden, Kinderwagen, Fahrräder etc.). Die angeborenen Triebe wie Zerbeißen von Gegenständen oder zerkratzen von Möbeln werden umerzogen. Auch eine Welpengruppe kann besucht werden.

Dem Welpen sollten klare und feste Grenzen gesetzt werden. Hier muss unerwünschtes Verhalten konsequent „bestraft“ und erwünschtes Verhalten ausgiebig gelobt werden (wie? siehe hierzu Teil 1 und Teil 2 der Artikelserie). Auch wenn es manchmal äußerst schwer fällt, muss man mit dem süßen Welpen immer konsequent sein.

Der Vierbeiner lernt die ersten Kommandos wie Komm, Sitz, Platz. Hier bitte den Hund nicht überfordern und immer nur kurze Übungen durchführen. Der Hund soll Spaß und Freude am Lernen haben. Angemessene Belohnungen motivieren den Welpen und wecken das Interesse.

12. - 14. Woche

Ab der 12-18 Woche kann man mit der Umweltsozialisation anfangen. Hier lernt der Welpe mit dir zusammen die Welt kennen. Du musst, als Rudelführer, eine ruhige und positive Energie dem Hund ausstrahlen. In diesem Alter sollte der Welpe aber nicht länger als 30 Minuten pro Tag laufen. Es gibt so viel zu entdecken: Autofahren, Bus, Bahn, Straßenverkehr, Unterführungen, Brücken, Einkaufspassagen, Hallen, Fahrstuhl, Kaufhäuser, Staubsauger, Waschmaschine, Lärm, Gewitter, Fernseher und Radio, Menschenmengen, schreiende und rennende Kinder, Babys, Tierarzt, Fahrräder, Skateboards, unterschiedlicher Boden (z.B. Parkett, Kieselsteine, Holzbretter, Gitterroste, Wasser etc.), andere Hunde, andere Tiere, viele Menschen (mit Hut, Sonnenbrille, mit Krücken, im Rollstuhl, auf dem Fahrrad, mit Kinderwagen etc.) und vieles mehr… Zwing den Welpen aber zu nichts. Am besten ist es, wenn der Kleine die Kontrolle über die Entdeckungen hat. Somit kann er nicht mit den verschiedenen Situationen überfordert werden.

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In dieser Zeit kann man den Welpen ans alleine bleiben gewöhnen. Davor sollte er auf keinen Fall unbeaufsichtigt gelassen werden. Es ist also empfehlenswert einen Welpen in der Ferienzeit zu holen.

Anfangs sollte man nur für wenige Minuten und ohne sich zu verabschieden aus dem Zimmer. Wenn man dann wieder rein kommt sollte man sich möglichst normal benehmen, also nicht sofort eine „Welcome-Back-Party“ feiern, sondern so tun als wäre es keine große Sache den Vierbeiner alleine zu lassen. Die Zeit mit jedem Mal ein wenig steigern bis der Vierbeiner eine längere Zeit alleine bleiben kann.

Tipp: Beim kuscheln kannst du ab und an seine Ohren, Pfötchen, Bauch, Kopf usw. anfassen, damit er sich von klein auf ans berühren lassen gewöhnt. Dies vereinfacht später auch die Tierarztbesuche.

 

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6. – 24. Monat

Vom ca. 6.-9. Monat kommen die Hunde, je nach Hunderasse, in die Pubertät. Diese geht mit der Geschlechtsreife einher. Hündinnen sind etwas frühreifer als Rüden. In dieser Phase testet der Halbstarke Vierbeiner seine Grenzen aus und überprüft, ob er nicht doch noch die Rudelführer-Rolle übernehmen kann.

Dabei scheint alles was dem Hund beigebracht wurde in Vergessenheit geraten zu sein. Also nicht erschrecken, es ist absolut normal. In der Pubertät werden im Gehirn viele Nervenverknüpfungen umgebaut, so dass das Gelernte wieder verfestigt werden muss. Bleibt dieses aus, kann die bereits erfolgte Prägung wieder verloren gehen. Da bleibt nur noch viel Gehorsam üben und den Junghund in seine Schranken weisen.

Man sollte ihm also nicht zu viele Freiheiten lassen. Hier braucht man viel Geduld und Konsequenz. Schon die ersten Anzeichen aggressiven Verhaltens sollten mit geeigneten Maßnahmen untersagt werden. Auch wenn es anfangs süß erscheint, wie der Welpe seinen Knochen mit Haut und Haaren verteidigt - darf das auf keinen Fall geduldet werden. Dieses Fehlverhalten wieder abzugewöhnen kostet im Nachhinein sehr viel Mühe.

 

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Viele Hundehalter denken / hoffen, dass sich negatives Verhalten nach der Pubertät wieder von alleine legt. Bedauerlicherweise wird sich das negative Verhalten im Zeitablauf eher festigen. Negatives bzw. unerwünschtes Verhalten muss immer ruhig und konsequent unterbunden werden. Selbstverständlich ist proaktives Handeln hier besser als reaktives.

Ein Beispiel: Du weißt ganz genau was dein Hund liebt. Sei es Spielzeug, Leckerlis usw. Immer wenn er etwas bekommen soll was er liebt, soll er dafür etwas tun (erwünschtes Verhalten). Erwünschtes Verhalten wird immer mit geliebten Sachen belohnt. Tut der Hund nicht das Verlangte, bekommt er auch nichts. Dies kann auch bei Situationen helfen, wenn der Hund gerade totalen Blödsinn macht, um ihn davon abzulenken. Er wird auf ein von ihm geliebten Spielzeug fixiert. Der Hund braucht in dieser Zeit einen starken Hundeführer dem er vertrauen kann. In dieser Zeit bildet sich beim Hund auch eine starke Personenbindung.

In diesem Alter kann sich das rassetypische Verhalten zeigen. Das kann jegliches Fehlverhalten sein, von „Nager Phase“, bis hin zum groben Verhalten gegenüber anderen Hunden kann alles dabei sein. In dieser Zeit ist es wichtig den Hund auszupowern. Man sollte ihm viel zu tun zu geben. Neue Kommandos beibringen, viel spielen etc. So hat der Hund weniger Zeit und weniger Energie Blödsinn anzustellen.

 

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Viel Bewegung ist hierbei ein gutes Gegenmittel. Ab den neunten Monat kann man mit dem Hund schon 45 Minuten Gassi pro Tag gehen. Ab einem Jahr dann sogar eine Stunde. Bei kleinen Hunden ist der Knochen- und Muskelaufbau mit ca. 1 ½ Jahren, bei großen Hunden mit ca. 2 Jahren voll entwickelt und belastbar. Dann kann man je nach Hunderasse und Energie des Hundes die Zeit der Sparziergänge beliebig nach oben schrauben.

Zwischen dem 18. Und 24. Monat gibt es noch eine zweite Pubertätsphase, auch Angstphase genannt. Der Hund reift seelisch aus. Die macht sich nicht so stark bemerkbar wie die erste Pubertät. Hier kann man ersehen, ob die Erziehung des Hundes richtig war. Erziehungsfehler werden jetzt besonders sichtbar. Es kann durchaus vorkommen, dass der Vierbeiner erneut seine Grenzen austesten will.

Viele Hunde hingegen werden sehr sensibel und manche entwickeln Ängste (z.B. hohe Geräuschempfindlichkeit). Andere reagieren plötzlich aggressiv auf andere Hunde. Dies ist meist angstaggressives Verhalten, welches nicht mit Dominanzverhalten verwechselt werden sollte. Auch hier gilt mit einer ruhigen und konsequenten Art dem Hund die Grenzen aufzuzeigen. Auch diese Phase wird vorbei gehen!

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Ab dem 2. Jahr

Ab dem zweiten Lebensjahr sind die stürmischen Zeiten vorbei. Es wird i.d.R. alles einfacher. Man sollte dabei die Erziehung jedoch nicht außer Acht lassen. Der Hund braucht weiterhin viel Bewegung und Beschäftigung sowie eine konsequente und liebevolle Erziehung.

Durch die dreiteilige Artikelserie hast du einen guten Überblick was du für eine erfolgreiche Hundeerziehung beachten solltest. Ich wünsche dir viel Erfolg und natürlich viel Spaß mit deinem vierbeinigen Freund. Über ein "Gefällt mir!" auf unsere Facebook Seite würde ich mich besonders freuen,  so bekommst du immer die aktuellen News, wenn ein neuer Blog Artikel oder Video rauskommt, sowie tolle Mops-Fotos.

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Lese auch:

---> Grundlagen für eine erfolgreiche Hundeerziehung

---> Die häufigsten Fehler bei der Hundeerziehung

---> Trenunngsangst bei Hunden

---> Pfoten- und Krallenpflege - Allgemeine Tipps zur Pflege eines Hundes - Teil 3/3

---> Impfungen beim Hund - So bleibt mein Hund gesund - Teil 2/33

 

Tonys Hunde-Kochbuch

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