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Hundeerziehung: Grenzen setzen und Freiheiten erlauben? – Teil 2/2

vor 2 Jahren, 4 Monaten - Aufrufe

Hundeerziehung: Grenzen setzen und Freiheiten erlauben? – Teil 2/2

Im ersten Teil ging es, im sozialen Zusammenhang, richtig Grenzen für den Hund zu setzen. Im zweiten Teil beschäftige ich mich mit der Bedeutung eines strukturierten Hundelebens und welche Freiheiten ein Hund im Zusammenleben mit dem Menschen haben sollte, um ausgeglichen zu sein.

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Hundeerziehung Grenzen setzen und Freiheiten erlauben - Tony der Mops

 

Strukturiertes Hundeleben fördert Entspannung

Klare Strukturen im Hundeleben sind meist viel wichtiger als Grenzen zu setzen. Ein geregelter Tagesablauf gibt dem Hund Sicherheit und fördert die Entspannung. Dies verhindert im Gegenzug Stress, Frust und Aggressionen.

Zu den festen Strukturen gehören regelmäßige Spaziergänge, Fütterungszeiten, Streicheleinheiten, Ruhephasen und Beschäftigungszeiten.

Ebenfalls wichtig sind Rückzugsmöglichkeiten für den Hund, indem der Hund bei zu viel menschlicher Hektik sich zurückziehen kann. Gelassenheit bei den Hundehaltern kommt bei Hunden sehr gut an, da sie Streitereien unter Menschen nicht mögen. Streitereien oder hektisches Verhalten stressen Hunde.

 

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Freiheiten für den Hund erlauben

Wenn man dem Hund nur Grenzen setzt und alles verbietet, so arbeitet man gegen das natürliche Verhalten von Hunden. Dies führt dann zwangsläufig zu Frustrationen und Stress und dementsprechend auch zu unerwünschtem Verhalten beim Hund. Der Hund soll und muss die Möglichkeit haben, auch seine Bedürfnisse zu befriedigen.

Deshalb ist es wichtig dem Hund Freiheiten zu erlauben. Dazu gehören z.B. folgende:

  • Der Hund sollte verschiedene Liegeplätze in der Wohnung haben, die er sich aussuchen darf. Somit ist auch gewährleistet, dass er eine Rückzugsmöglichkeit hat.
  • Der Hund sollte bei Spaziergängen die benötigte Zeit gelassen werden, um zu schnüffeln.
  • Hunde sollten regelmäßig auch etwas zum Kauen haben, womit sie sich alleine beschäftigen können. Geeignet sind hier Kongs oder Kauknochen. Den Kong kannst du mit Futter befüllen, so kann sich der Hund das Futter selbst erarbeiten.
  • Lass deinen Hund auch mal frei rumtoben. In manchen Parks gibt es Hundewiesen, in denen sie sich ohne Leine frei bewegen und mit Artgenossen spielen können. Hierbei können sie überall schnüffeln gehen und neue Hundefreunde treffen (sehr beliebt beim Tony).

 

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Wenn der Hund auch mal frei entscheiden kann, kann sich sein Gehirn normal entwickeln und genügend Glückshormone produzieren, um ausgeglichen zu sein. Ein ausgeglichener Hund zeigt viel seltener unerwünschtes Verhalten als ein gestresster Hund.

Der richtige Mix macht’s

Wenn man dem Hund einige Grenzen im sozialen Zusammenhang setzt, wie im ersten Teil beschrieben, und ihm Freiheiten zugesteht, in Zusammenhang mit einem strukturierten Hundeleben, so wird es generell für ein harmonisches Miteinander genügen.

Selbstverständlich spielen die Unterschiede zwischen den verschiedenen Hunderassen oder die Vergangenheit des Hundes eine Rolle bei seinem Verhalten. Prinzipiell hat man aber mit Hunden weniger Probleme, wenn man eine gute Mischung aus Grenzen und Freiheiten bietet.

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