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Durchfall beim Hund - So bleibt mein Hund gesund - Teil 3/33 - Tipps zur Gesundheit des Hundes

vor 2 Jahren, 8 Monaten - Aufrufe

Durchfall beim Hund - So bleibt mein Hund gesund - Teil 3/33 - Tipps zur Gesundheit des Hundes

Durchfall ist ein Symptom, das die unterschiedlichsten Ursachen haben kann. Generell ist dies harmlos und lässt sich leicht behandeln. Aber es kann auch vorkommen, dass sich ernsthafte Krankheiten dahinter verbergen. In diesem Artikel erfährst du nützliche Tipps, damit es deinem kleinen Freund schnell wieder besser geht.

Durchfall bei HundenTony erledigt sein großes Geschäft

Durchfall bei Hunden ist keine eigenständige Krankheit, sondern ein Symptom, welches als Begleiterscheinung zu einer bestehenden Grunderkrankung auftritt oder eine Folge aus Verdauungsstörungen ist. Hat ein Hund Durchfall so äußert sich das durch weichen, flüssigen oder breiigen Kot. Der Hund muss meist auch öfter als gewohnt sein großes Geschäft erledigen. Da Durchfall bei jedem Hund mal vorkommen kann, ist es für jeden Hundehalter hilfreich sich mit den Ursachen, Symptomen, Behandlungsmöglichkeiten und Vorbeugemaßnahmen auszukennen.

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Was sind häufige Ursachen von Durchfall beim Hund?

Durchfall beim Hund kann viele verschiedene Ursachen haben. Eine häufige Ursache ist falsche Ernährung. Hierbei sollten dem Hund nur geeignete Nahrungsmittel verfüttert und auf hochwertiges Futter geachtet werden. Viele Hunde reagieren bei Ernährungsumstellungen ebenso mit Durchfall. Aus diesem Grunde solltest du deinem Hund an die neue Futtersorte langsam gewöhnen lassen. Am besten ist es solch ein Prozess über mehrere Tage zu verteilen, in dem man anfangs ein wenig vom neuen Futter mit dem alten beimischt. In den folgenden Tagen dann den Anteil an neuem Futter immer weiter erhöht.

Bei den täglichen Spaziergängen gibt es einige Gefahrenquellen, die für die Entstehung von Durchfall verantwortlich sein können. Frisst oder kommt der Hund in Kontakt mit ungeeigneten Sachen (z.B. Müllreste, Aas usw.), können Vergiftungen, bakterielle Infektionen, Viren oder Parasiten Krankheiten hervorrufen, die zu Durchfall führen.

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Vor geraumer Zeit kam der Tony während eines Spazierganges beim Schnüffeln mit Kot eines anderen Hundes in Berührung, welcher mit Giardien infiziert war, was sich später herausstellte. Tony hatte dann eine bakterielle Infektion, die als Begleitsymptom, unregelmäßigen und schleimigen Durchfall hervorrief. Durch eine Kotanalyse beim Tierarzt konnte dies diagnostiziert und dann schnell behandelt werden.

Allergien, Nahrungsmittelunverträglichkeiten, erblich bedingte Darmkrankheiten, Darmentzündungen, Erkrankungen der Bauchspeicheldrüse oder psychische Faktoren (z.B. erhöhter Stress) können auch Durchfall beim Hund verursachen.

Was sind die häufigsten Symptome von Durchfall beim Hund?

Die Symptome von Durchfall umfassen unter anderem einen sehr weichen bis flüssigen Stuhlgang, der häufig auch unkontrolliert und vermehrt abgesetzt wird. Im Kot finden sich manchmal auch Blut, unverdaute Futterreste oder Schleim wider. Weitere Symptome sind Blähungen, Erbrechen, Darmgeräusche, Appetitlosigkeit, Bauchschmerzen, Ruhelosigkeit oder Kraftlosigkeit. Ein an Durchfall leidender Hund verliert immer mehr Wasser und Mineralstoffe. Durchfall über einen längeren Zeitraum kann auch zu Abmagerung führen.

Wie kann Durchfall bei Hunden erkannt werden?

Durchfall kann relativ häufig bei Hunden vorkommen. Meistens ist es harmlos und verschwindet nach kurzer Zeit wieder. Deshalb ist bei solchen Fällen keine aufwändige Diagnose erforderlich. Leidet der Hund aber an akuten oder sogar chronischen Durchfall, der sich über einen längeren Zeitraum zieht, so kann der Tierarzt mit verschiedenen Untersuchungen die genaue Ursache feststellen und behandeln.

 

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Damals beim Tony ist der Durchfall immer wieder aber unregelmäßig aufgetreten und war schleimig. So konnte mit einer Kotuntersuchung ein möglicher Parasitenbefall oder eine bakterielle Infektion festgestellt werden. Weiterhin kann der Tierarzt eine Blutprobe entnehmen. Hieraus kann er Informationen zu Leber- und Nierenwerte, Mineralstoffgehalt, Entzündungszeichen und Antikörper gegen Viren erhalten. Weitere Möglichkeiten bieten Röntgen, Darmspiegelung und Ultraschalluntersuchungen.

Wie behandelt man Durchfall beim Hund?

Die meisten Formen von Durchfall kann man von zu Hause aus ganz gut selbst behandeln. Solltest du feststellen, dass dein Hund leichten Durchfall hat, so solltest du deinem kleinen Freund für 24 bis 48 Stunden nichts zu essen geben. Da der Hund bei Durchfall sehr viel Flüssigkeit verliert, ist es sehr wichtig, dass er zu jeder Zeit frisches Wasser zur Verfügung hat. Zusätzlich kannst du Kamillen- oder Fencheltee anbieten. Der Hund sollte in dieser Zeit auch viel Ruhe haben. Nach der ein- bis zweitätigen Diät kannst du deinem Hund leicht verdauliche Schonkost verfüttern. Ideal wäre es, wenn er die Mahlzeiten in kleinen Portionen über den Tag verteilt bekommen würde. Als Klassiker gilt:

  • Gekochter Reis (ohne Salz) mit Hühnchen (ohne Knochen).

Weitere Schonkostrezepte sind:

  • Gekochter Reis (2/3) mit Magerquark (1/3),
  • Gekochter Reis oder Nudeln (2/3) mit Hüttenkäse (1/3),
  • Hühnchen (1/3), Hüttenkäse (1/3) und gekochter Reis (1/3)
  • Gekochte Karotte zerdrückt (1/3), Hüttenkäse (1/3) und gekochter Reis (1/3)

Die Zutaten kannst du selbstverständlich frei kombinieren und rausfinden was deinem Hund am besten schmeckt. Die Gerichte sollten auf Zimmertemperatur verfüttert werden.

Sollte dein Hund immer noch Durchfall haben, so ist es empfehlenswert zum Tierarzt zu gehen. Insbesondere bei Welpen, da die Gefahr besteht, dass sie durch den Flüssigkeitsverlust, schnell austrocknen können. Der Tierarzt kann dann die Ursache rausfinden und eine Behandlung einleiten. Bei Tony war es damals eine bakterielle Infektion. Er bekam Antibiotika und mineralstoffreiche Nahrungsergänzungsmittel.

Wie kann man Durchfall bei Hunden vorbeugen?

Vorbeugemaßnahmen für Durchfall:

  • Regelmäßige Entwurmung
  • Futter nicht zu schnell und zu häufig wechseln
  • Hund davon abhalten Müll, Dreck, Kot oder Aas zu fressen
  • Hundeliegeplätze regelmäßig säubern
  • Kontaktvermeidung mit Hunden, die aktuell Durchfall haben
  • Verfüttern von rohem Fleisch birgt Infektionsgefahr durch Parasiten

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Wann soll ich einen Tierarzt aufsuchen?

Wenn der Hund länger als zwei Tage an Durchfall leidet, der Durchfall besonders stark auftritt, der Kot blutig ist oder Symptome wie Fieber, Krämpfe, Schmerzen, Erbrechen auftreten, ist es ratsam zum Tierarzt zu gehen. Lang anhaltender Durchfall führt, aufgrund des Flüssigkeits- und Mineralstoffverlustes, zum Austrocknen, das in schlimmen Fällen lebensbedrohlich sein kann. Insbesondere bei Welpen sollte man schneller reagieren, da diese schneller austrocknen können.

Jetzt kennst du die Ursachen, Symptome, Behandlungsmöglichkeiten und Vorbeugemaßnahmen bei Durchfall und kannst besser darauf reagieren, damit es deinem Liebling besser geht.

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Im nächsten Teil dieser Artikelserie wird es um das Thema „Fieber und Husten bei Hunden“ gehen. Bis dahin Keep it puggy!

Lese auch:

--> Zecken beim Hund - So bleibt mein Hund gesund - Teil 6/33 

--> Würmer bei Hunden - So bleibt mein Hund gesund - Teil 5/33

--> Fieber und Husten bei Hunden - So bleibt mein Hund gesund - Teil 4/33 

---> Impfungen beim Hund - So bleibt mein Hund gesund - Teil 2/33

---> Übersicht - So bleibt mein Hund gesund - Teil 1/33

 

 

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