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Fieber und Husten bei Hunden - So bleibt mein Hund gesund - Teil 4/33 - Tipps zur Gesundheit des Hundes

vor 2 Jahren, 8 Monaten - Aufrufe

Fieber und Husten bei Hunden

Fieber und Husten sind keine eigenständigen Krankheiten, sondern treten meist als Begleitsymptom verschiedenster Grunderkrankungen hervor. Woran man Fieber und Husten beim Hund erkennen kann, welche Ursachen diese haben und welche Behandlungsmöglichkeiten dir offen stehen, erfährst du in diesem Artikel.

 

Tony der Mops hat FieberTony erkältet

Fieber bei Hunden

Wenn eine erhöhte Körpertemperatur bei Hunden vorliegt, bedeutet es Fieber. Die Körpertemperatur bei Hunden liegt normalerweise zwischen 38°C – 39°C. Beim Menschen liegt diese etwas niedriger (36°C – 37°C). Hat dein Hund eine Temperatur von über 39°C, so spricht man von erhöhter Temperatur. Bei über 40°C ist es dann Fieber. Kritisch und gefährlich für deinen Hund ist es, wenn das Fieber auf über 42°C steigt.

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Trotzdem bedeutet nicht jeder Anstieg der Temperatur auch gleich Fieber. Wenn dein Hund z.B. lange im Kalten war oder längere Zeit in der Sonne gelegen hat, kann dies die Körpertemperatur erhöhen. Auch übermäßige körperliche Aktivität kann eine Erhöhung der Temperatur hervorrufen. Diese Erhöhungen sind aber nur kurzfristig.

Eine Änderung der Körpertemperatur beim Hund, bewirkt oft auch eine Änderung des Verhaltens. Bei Fieber fühlen sich die Hunde schlapp und vermeiden Bewegung. Der Hund atmet schneller, der Puls erhöht sich und oft tritt auch Appetitlosigkeit oder Schüttelfrost ein. Meist fühlen sich die Ohren und die weniger behaarten Stellen, wie Bauch und Innenseite der Beine, heiß an. Auch die Nase kann warm und trocken sein.  Ebenso kann eine verminderte Darmtätigkeit eintreten, welche sich im sehr festen und trockenen Kot (Fieberkot) äußert.

 

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Ursachen von Fieber beim Hund

Fieber ist meist ein begleitendes Symptom einer bestehenden Grunderkrankung und kann verschiedene Ursachen haben:

Infektion mit Viren, Bakterien, Parasiten, Pilzen, wie z.B.

  • Borreliose
  • Staupe
  • Parvovirose
  • Leptospirose
  • Tollwut
  • Zwingerhusten
  • Hepatitis

Entzündliche Erkrankungen, wie z.B.

  • Entzündliche Darmerkrankungen
  • Abzesse
  • Hirnhaut-Entzündung
  • Prostata-Entzündung
  • Gebärmutter-Vereiterung

Immunbedingte Erkrankungen, wie z.B.

  • Rheuma
  • Polyarthritis

Knochenmarkerkrankungen

Tumoren

Nebenwirkungen / Begleiterscheinungen von Medikamenten

 

Behandlung von Fieber beim Hund

Fieber ist, wie beim Menschen auch, eine natürliche Reaktion des Immunsystems, um Krankheitserreger zu bekämpfen. Nicht immer muss Fieber beim Hund behandelt werden. Wenn das Fieber nur kurzzeitig auftritt und nicht sehr ausgeprägt ist, senkt es sich oft von selbst.

Anders ist es, wenn dein Hund hohes Fieber hat, er sich ziemlich schlecht fühlt oder das Fieber sich über eine längere Zeit hält, sollte man zum Tierarzt gehen, damit er die Ursache feststellen kann und Therapiemaßnahmen einleiten kann. Hierbei gibt es keine einheitliche Behandlung. Je nach Grunderkrankung kann der Tierarzt Antibiotika, entzündungshemmende oder auch fiebersenkende Medikamente verabreichen. Wichtig ist auch, dass der Hund genügend Flüssigkeit zu sich nimmt.

Husten bei Hunden

Husten ist, wie Fieber, keine eigenständige Krankheit, sondern ein Symptom. Husten ist ein natürlicher Reflex des Körpers, um die Atemwege von Fremdkörpern oder Schmutz frei zu machen. Husten beim Hund macht sich mit einem lauten Ausstoß von Luft bemerkbar. Der Husten kann trocken oder mit Schleim oder Ausfluss auftreten.  

Ursachen von Husten beim Hund

Trockener Husten ist meist ein Hinweis auf eine Erkrankung der Atemwege, während feuchter Husten auf einen bakteriellen Infekt hindeutet.

Trockener Husten

Hierbei ist eine leichte Erkältung oder Bronchitis die häufigste Ursache. Bei einem plötzlichen Husten, kann sich ein Fremdkörper in den Atemwegen festgesetzt haben. Eine seltene Ursache von trockenem Husten ist Lungenwurmbefall. Sollte der Hund über zwei bis drei Wochen trockenen Husten haben, so wird es wahrscheinlich ein chronischer Husten sein. Hierzu zählen z.B. die chronische Bronchitis, Herzerkrankungen, Asthma oder Erkrankungen der Luftröhre. Bei Herzleiden oder Asthma husten die Hunde meist bei Anstrengung oder nachts. Hustet der Hund insbesondere bei Aufregung oder Freude, so ist eine Erkrankung der Luftröhre sehr wahrscheinlich.

 

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Feuchter Husten

Wird feuchter Husten nicht behandelt, kann sich daraus eine Lungenentzündung mit eitrigem Schleim entwickeln. Der Hund fühlt sich dabei schlapp und hat wenig Appetit. Möglich wäre auch eine fortgeschrittene Herzerkrankung mit Lungenödem, in der Schleim vom Hund herausgewürgt wird.

Ursachen für einen Husten beim Hund sind z.B.:

  • Infektionen mit Viren, Bakterien und Parasiten
  • Chronische Bronchitis
  • Lungentumoren
  • Lungenentzündung
  • Allergien
  • Verengte Atemwege durch Tumor oder Fremdkörper
  • Herzerkrankungen

Behandlung von Husten beim Hund

Hat der Hund leichten Husten, kein Fieber und verhält sich ansonsten wie gewohnt, dann kann man den Husten auch selbst behandeln. Du solltest deinem Hund viel Ruhe gönnen und keine sportlichen Aktivitäten mit ihm betreiben. Viele Hunde reagieren auf trockene Luft empfindlich. Hier kannst du mit frischer Luft, aber bitte keine Zugluft, oder ein feuchteres Raumklima Abhilfe schaffen. Mit einer Schüssel Wasser auf die Heizung kann das Raumklima befeuchtet werden. Ein sehr gutes Heilmittel gegen Husten ist Naturhonig, der entzündungshemmend und antibakteriell wirkt. Den bekommst du beim Imker oder im Bioladen. Naturhonig stärkt das Immunsystem und bekämpft fieberhafte Infekte. Am einfachsten ist es, ein wenig Naturhonig ins Trinkwasser beizumischen.

Wenn aber weitere Symptome auftreten, sich der Husten verschlimmert oder es nach zwei bis drei Tagen nicht besser wird, dann solltest du zum Tierarzt gehen. Der Tierarzt kann dann die genaue Ursache identifizieren. Hat der Hund z.B. eine Allergie, so kann er Antiallergika verschreiben und Ratschläge geben, wie man den Allergieauslöser vermeiden kann. Bei Infektionskrankheiten werden Antibiotika und hustenstillende Medikamente verabreicht. Bei einer bestehenden Herzkrankheit, welche Husten als Begleitsymptom hat, werden Herzmedikamente gegeben.

Jetzt kennst du die Ursachen, Symptome und Behandlungsmöglichkeiten bei Fieber und Husten und kannst besser darauf reagieren, damit es deinem Liebling besser geht.

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Im nächsten Teil dieser Artikelserie wird es um das Thema Würmer bei Hunden gehen. Bis dahin Keep it puggy!

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Lese auch:

--> Zecken beim Hund - So bleibt mein Hund gesund - Teil 6/33

--> Würmer bei Hunden - So bleibt mein Hund gesund - Teil 5/33

---> Durchfall beim Hund - So bleibt mein Hund gesund - Teil 3/33

---> Impfungen beim Hund - So bleibt mein Hund gesund - Teil 2/33

---> Übersicht - So bleibt mein Hund gesund - Teil 1/33

 

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