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Milben beim Hund - So bleibt mein Hund gesund – Teil 8/33 – Tipps zur Gesundheit des Hundes

vor 2 Jahren, 3 Monaten - Aufrufe

Milben beim Hund

Milben sind, wie Zecken, sogenannte Ektoparasiten, die den Hund (Wirt) von außen befallen und verschiedene Symptome auslösen können. Erfahre wie du Milben erkennen und bekämpfen kannst und welche verschiedene Milbenarten es beim Hund gibt.

 

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Milben beim Hund

 

Milben gehören zu den Spinnentieren und sind für ihr Überleben an einen Wirt angewiesen. Es gibt zahlreiche Milbenarten, die unterschiedliche Symptome beim Hund auslösen können. Wichtig ist hierbei diese Parasiten zu erkennen und schnellstmöglich zu beseitigen, da die Hunde bei den meisten Milbenarten sich vermehrt kratzen und dies zu Entzündungen und bakteriellen Infektionen führen kann. Solltest du mehrere Tiere im Haushalt besitzen, so sollten alle weiteren Haustiere mitbehandelt werden, da die Ansteckungsgefahr sehr hoch ist.

 

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Milben beim Hund erkennen

Milben können sich sehr schnell vermehren. Oft werden die Parasiten gar nicht bemerkt, weil sich manche Hunde gar nicht so oft an den befallenen Stellen kratzen. Deshalb ist es ratsam, den Hund ab und an mit einem Flohkamm nach Milben abzusuchen.

Den Kamm gegen die Wuchsrichtung bewegen und auf einem Tuch abklopfen. Wenn du kleine Larven oder auch orangenfarbene Pünktchen siehst, sind dies Milben. Bedauerlicherweise kann man nicht alle Milbenarten bei geringem Befall mit bloßem Auge erkennen. Die Haarbalgmilbe z.B. lebt in den Haarfollikeln des Tieres und ist somit nicht sichtbar.

Je nach Milbenart treten Symptome wie Juckreiz, Schuppen- oder Faltenbildung, Haarausfall, erhöhte Hautfettproduktion, Verkrustungen und Hautirritationen auf. Darüber hinaus kann es zu sogenannten bakteriellen Sekundärinfektionen kommen, die durch das verstärkte Kratzen oder sogar Beißen des Hundes hervorgerufen werden.

Sollten die genannten Symptome bei deinem Hund auftreten oder solltest du Milben bei deinem Hund erkennen, so ist es sehr ratsam zum Tierarzt zu gehen, der schnellstmöglich den Hund behandeln kann.

Häufige Milbenarten beim Hund

Es gibt unterschiedliche Milbenarten, die einen Hund befallen können. Diese lösen beim Hund auch verschiedene Symptome aus. Manche kann man mit bloßem Auge erkennen, andere können nur durch die Symptome und mithilfe des Tierarztes erkannt werden. Die häufigsten Milben, die Hunde befallen sind:

  • Grasmilben
  • Haarbalgmilben (Demodex-Milben)
  • Räudemilben
  • Ohrmilben

Grasmilben

Grasmilben kommen meist im Früh- bis Spätsommer vor und leben im Gras und an Pflanzen von denen sie aus den Hund befallen können. Die befallenen Stellen lösen einen starken Juckreiz beim Hund aus. Das zunehmende Kratzen des Hundes ist oft der erste Hinweis auf einen Grasmilbenbefall.

Obwohl Grasmilben, mit 0,25 Millimeter, sehr klein sind, kann man sie mit bloßem Auge aufgrund der orangenen Farbe sehr gut erkennen.

Zur Behandlung von Grasmilben helfen Anti-Parasiten Shampoos oder Fipronil Spray. Gegen den starken Juckreiz kann ein Juckreiz stillendes Mittel verabreicht werden. Als Prophylaxe können beispielsweise Hunde Halsbänder genutzt werden, die meist auch zusätzlich vor Flöhen und Zecken schützen. Ebenfalls wichtig ist die Umgebung des Hundes (Decken, Körbchen usw.) mit zu reinigen.

Haarbalgmilben (Demodex-Milben)

Die Haarbalgmilben, auch Demodex-Milben genannt, lösen die Erkrankung Demodikose aus. Diese Milbenart lebt in den Haarfollikeln des Hundes und kann somit nur mit einer Probeentnahme von der Haut des Hundes vom Tierarzt anhand eines Mikroskopes erkannt werden.  Solche Milben werden meist direkt nach der Geburt von der Mutterhündin übertragen.

Die Demodikose kann in lokale und generalisierte aufgeteilt werden. Bei der lokalen sind nur begrenzte Bereiche, wie Stirn, Schnauze, Ohren, Augenlider oder Vorderbeine betroffen, die trockene und schuppige Haut und vereinzelt auch Haarausfall hervorrufen.

 

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Eine solche lokale Demodikose heilt im Regelfall ohne Behandlung nach mehreren Wochen wieder ab. Eine Behandlung kann aber durch den Tierarzt mit Benzoylperoxid erfolgen, falls nach einigen Wochen keine Heilung eingetreten ist oder du eine sofortige Behandlung für den Hund wünscht.

Sicherheitshalber sollte man den Hund vom Tierarzt checken lassen und beobachten ob eine vollständige Heilung, durch entnommene Hautproben, eintritt.

Bei der generalisierten Demodikose verbreiten sich die Milben auf den ganzen Körper. Man spricht bei mehr als fünf veränderten Hautstellen von der generalisierten Form. Dabei können pro Quadratzentimeter bis zu 80.000 Milben leben.

Dies muss schnellstmöglich mit einem Mittel gegen diese Milben (wie z.B. den Wirkstoff Ivermectin) vom Tierarzt behandelt werden, da dies zu ernsten Erkrankungen durch bakterielle Infektionen führen kann, die lebensbedrohlich für den Vierbeiner enden können.

Weiterhin kann es zur Verdickung und vermehrter Verhornung der Haut kommen und man kann oft auch Rötungen, Schuppen und Pusteln beobachten. Allgemein erkranken kurzhaarige Hunderassen, wie z.B. Beagle, Boxer, Dalmatiner, Dackel, Doggen, Dobermann, Mops oder Shar Pei, öfter an Demodikose als langhaarige.

Als unterstützende Maßnahme sollte man das Immunsystem des Hundes stärken. Dazu gehören qualitativ hochwertiges und vitaminreiches Futter, Vermeidung von Stress oder Bekämpfung von Infektionskrankheiten. Die Zugabe von Omega-3- und Omega-6-Fettsäuren stärkt das Immunsystem und fördert die Hautgesundheit.

 

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Räudemilben

Räude wird beim Hund von drei verschiedenen Milben (Grabmilben, Haarbalgmilben und Cheyletiella-Milben) hervorgerufen. Ein mit Räude befallener Hund, hat sehr starken Juckreiz, das mit Hautproblemen, Haarausfall sowie Schuppen- und Schorfbildung einhergeht. Die ersten haarlosen Stellen kann man meist an den Beinen und Ohren feststellen.

Räude kann durch den Tierarzt anhand verschiedener Wirkstoffe, wie z.B. Selamectin, Amitraz oder Ivermectin, behandelt werden. Cheyletiella-Milben werden z.B. mit einem Lime Sulfur Bad bekämpft, welches mehrmals wiederholt wird.

Ohrmilben

Ohrmilben dringen und leben in der Ohrmuschel und den äußeren Gehörgang und werden meist von Hund zu Hund übertragen. Dies führt zu einem starken Juckreiz im Ohr. Die Hunde kratzen sich dort, halten den Kopf zur Seite oder schütteln sich oft. Im Gehörgang des Hundes sammelt sich ein bräunliches, krümeliges Sekret an, welches man sehen kann.

Das häufige Kratzen kann zu offenen Wunden führen, die sich entzünden können. Hautirritationen und Blutergüsse können ebenso an Ohr und Wange entstehen.

In schlimmen Fällen kann sich sogar das Trommelfell entzünden, welches zu einer Mittelohrentzündung oder in seltenen Fällen sogar zu Taubheit führen kann. Aus diesen Gründen sollte der Hund schnell von einem Tierarzt behandelt werden. Zur Behandlung werden meist Ohrtropfen eingesetzt.

Checkliste Milben beim Hund

Checkliste Milben beim Hund

Checkliste Milben beim Hund

Jetzt hast du einen guten Überblick über Milben beim Hund und wie du diese erkennen und beseitigen kannst.

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Im nächsten Teil der Gesundheits-Artikelserie wird es um das Thema Giardien bei Hunden gehen. Bis dahin bleibt gesund und Keep it puggy!

 

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Lese auch:

---> Giardien beim Hund - So bleibt mein Hund gesund - Teil 9/33

---> Flöhe beim Hund - So bleibt mein Hund gesund - Teil 7/33

---> Zecken beim Hund - So bleibt mein Hund gesund - Teil 6/33

---> Würmer beim Hund - So bleibt mein Hund gesund - Teil 5/33

---> Fieber und Husten beim Hund - So bleibt mein Hund gesund - Teil 4/33

---> Durchfall beim Hund - So bleibt mein Hund gesund - Teil 3/33

---> Impfungen beim Hund - So bleibt mein Hund gesund - Teil 2/33

---> Übersicht - So bleibt mein Hund gesund - Teil 1/33

 

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