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Würmer bei Hunden - So bleibt mein Hund gesund - Teil 5/33 - Tipps zur Gesundheit des Hundes

vor 2 Jahren, 7 Monaten - Aufrufe

Würmer bei Hunden - So bleibt mein Hund gesund - Teil 5/33 - Tipps zur Gesundheit des Hundes

Ein Wurmbefall beim Hund macht sich auf unterschiedliche Arten bemerkbar. Die Symptome können sich je nach Wurmart, Stadium des Wurmbefalls und bezüglich des Alters des Hundes, unterscheiden. Erfahre welche Wurmarten, Ursachen, Symptome Behandlungsmöglichkeiten und Vorbeugemaßnahmen es beim Wurmbefall gibt.

 

Würmer bei Hunden - Tonys Hunde Blog

Was sind Würmer bei Hunden?

Würmer sind Parasiten, die relativ häufig bei Hunden auftreten können und zu beträchtlichen gesundheitlichen Problemen führen können. Man unterscheidet verschiedene Wurmarten, die einen Hund befallen können. Dazu gehören bspw.:

  • Bandwürmer
  • Hakenwürmer
  • Spulwurm
  • Herzwurm
  • Peitschenwurm
  • Lungenwurm

 

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Außer beim Herzwurm siedeln sich die Würmer im ausgewachsenen Stadium im Darmbereich des Hundes an. Manche Wurmarten, wie z.B. der Hakenwurm, können sich auch auf den Menschen übertragen.

Was sind die Ursachen von Wurmbefall?

Infektion über die Nahrung und den Mund

Der Hund kann draußen, während eines Spaziergangs, durch das Schnüffeln, Lecken oder Fressen von Kot infizierter Tiere, Wurmeier aufnehmen. Diese dringen in den Darmbereich des Hundes vor und entwickeln sich weiter. Eine Ansteckungsgefahr besteht auch, wenn der Hund beispielsweise infizierte Vögel oder Mäuse frisst.  Manche Bandwurmarten werden auch durch infizierte Flöhe übertragen, die der Hund verschluckt.

Infektion über die Haut

Larven von Hakenwürmern können z.B. durch die Haut durchdringen und sich dann weiterentwickeln.

Infektion über Stechmücken

Bei Stechmücken kann sich ein Hund mit Herzwürmer infizieren, die im ausgewachsenen Stadium im Herzen oder in den Lungengefäße leben. Solche Stechmücken kommen meist in feuchten und warmen Regionen vor.

Infektion über das Muttertier

Wenn das Muttertier Wurmeier verschluckt hat, entwickeln sich später in ihrem Körper Larven. Über das Blut erreichen diese die Gebärmutter und die Milchdrüsen, wobei sich die ungeborenen Welpen mit den Würmern infizieren können. Nach der Geburt werden die Parasiten über die Muttermilch übertragen.

Was sind die häufigsten Symptome beim Wurmbefall?

Die Symptomatik beim Wurmbefall hängt auch von der Wurmart und vom Alter des Tieres ab. Deshalb können Würmer verschiedene Leiden und Folgeerkrankungen bewirken. Ein  gemäßigter Wurmbefall bleibt meist vom Halter unbemerkt, während bei starkem Wurmbefall die Symptome deutlicher in Erscheinung treten. Mögliche Symptome, die dabei beim Hund auftreten können sind:

  • Ausscheidung von Bandwürmern über den Kot (sehen wie Reiskörner aus)
  • Blutiger Durchfall
  • Allgemeine Schwäche
  • Juckreiz am After
  • Darmverschluss
  • Gewichtsabnahme
  • Erbrechen
  • Hautreizungen
  • Durchfall
  • Aufgeblähter Bauch(meist bei Welpen)
  • Blutarmut
  • Husten
  • Appetitverlust

 

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Wie können Würmer erkannt werden?

Würmer können entweder durch den Kot des Hundes oder anhand einer Blutuntersuchung vom Tierarzt identifiziert werden. Mit einer Kotprobe kann der Tierarzt unter einem Mikroskop gegebenenfalls die Wurmart feststellen. Es kann aber vorkommen, dass bei einer Kotuntersuchung, der Tierarzt keine Wurmeier findet. Dies bedeutet aber nicht zwangsläufig, dass der Hund keine Würmer hat, da manche Wurmeier einiger Wurmarten auch unregelmäßig ausgeschieden werden. Ein Herzwurmbefall kann der Tierarzt mit Hilfe einer Blutuntersuchung feststellen.

 

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Wie behandelt man Würmer beim Hund?

Ein Wurmbefall wird meist mit einer Wurmkur vom Tierarzt behandelt. Es handelt sich hierbei um ein Medikament, das die Würmer im Körper des Hundes abtötet. Das Medikament kann als Tablette oder als Spritze verabreicht werden. Die Wurmkur tötet nur vorhandene Würmer im Körper und beugt nicht vor einem weiteren Wurmbefall vor. Weiterhin müssen eventuell weitere Symptome, die der Wurmbefall verursacht hat, mitbehandelt werden.

Wie kann man Würmern bei Hunden vorbeugen?

Eine Vorbeugemaßnahme gegen Würmer ist eine regelmäßige Entwurmung, die vorhandene Würmer bzw. Larven abtötet und somit verhindert, dass diese sich weiterentwickeln können. Dies kann alle drei bis sechs Monate durchgeführt werden. Bei Jagdhunden z.B. kann diese öfter durchgeführt werden, da diese insbesondere gefährdet sind, sich anzustecken. Bei Welpen sollte die erste Wurmkur im Alter von 10 bis 14 Tagen stattfinden. Sollte der Hund häufig an Wurmbefall leiden, kann man auch regelmäßig den Kot beim Tierarzt untersuchen lassen. Ebenfalls wichtig ist, seinen Hund regelmäßig auf Flohbefall zu untersuchen, da Flöhe den Bandwurm übertragen können.

Bei Spaziergängen sollte man darauf achten, dass der Hund nicht den Kot anderer Hunde bzw. Tiere frisst oder mit toten Tieren, wie Mäuse oder Vögel, in Kontakt kommt. Man sollte auch stets den After und den Kot vom Hund auf Bandwürmer untersuchen. Diese sehen einem Reiskorn ähnlich. Bei Reisen mit deinem Hund in Risikogebieten für Herzwurm solltest du deinen Hund ein Mückenschutz auftragen. Hierbei gibt es dafür auch spezielle Halsbänder. Ideal wäre es solche Gebiete mit deinem Hund natürlich zu vermeiden.

Säubere auch regelmäßig das Körbchen und den Aufenthaltsbereich deines Hundes. Hierbei eignet sich eine Salzwasserlösung, die insbesondere gegen Wurmbefall hilft. Auch das Verfüttern von rohem Fleisch und Schlachtabfälle steigert das Risiko eines Wurmbefalls.

Wann soll ich einen Tierarzt aufsuchen?

Wenn dein Hund die oben genannten Symptome eines Wurmbefalls zeigt, solltest du ihn zeitnah von deinem Tierarzt untersuchen lassen, damit dein Hund behandelt werden kann. Hierbei verhinderst du schwerwiegende Folgeerkrankungen und bei sehr schlimmen Fällen sogar den Tod des Hundes. Weiterhin muss man sich bewusst sein, dass einige Wurmarten auch auf den Menschen übertragbar sind, die auch zu schweren Erkrankungen führen können. An dieser Stelle sollte man neben dem Tierarztbesuch auch Hygiene Maßnahmen, wie Händewaschen und Säubern der Aufenthaltsplätze des Hundes, beim Umgang mit dem Hund ergreifen.

Jetzt kennst du die Ursachen, Symptome, Behandlungsmöglichkeiten und Vorbeugemaßnahmen bei Würmern und kannst besser darauf reagieren, damit es deinem Liebling besser geht.

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Im nächsten Teil dieser Artikelserie wird es um das Thema Zecken bei Hunden gehen. Bis dahin Keep it puggy!

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Lese auch:

--> Zecken beim Hund - So bleibt mein Hund gesund - Teil 6/33

---> Fieber und Husten beim Hund - So bleibt mein Hund gesund - Teil 4/33

---> Durchfall beim Hund - So bleibt mein Hund gesund - Teil 3/33

---> Impfungen beim Hund - So bleibt mein Hund gesund - Teil 2/33

---> Übersicht - So bleibt mein Hund gesund - Teil 1/33

 

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