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Alternative für den Futternapf: Selber gesund kochen für Hunde Teil 1/2

vor 2 Jahren, 4 Monaten - Aufrufe

Alternative für den Futternapf: Selber gesund kochen für Hunde Teil 1/2

Wie für Menschen, ist auch für Hunde eine ausgewogene Ernährung wichtig für ein langes, vitales und gesundes Leben. Hundebesitzer haben heutzutage die Qual der Wahl bei Hundefutter. Aber wie ist es, wenn man für seinen Liebling auch mal selber kochen will? Auf was man dabei achten sollte beschreibe ich in diesem Artikel.

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Selber kochen für den Hund 

Das Angebot an Fertigfutter, ob Nass- oder Trockenfutter, ist heutzutage riesig. Mit den Vor- und Nachteilen von Fertigfutter oder Rohkost (BARF), werde ich mich in einem separaten Artikel beschäftigen. In diesem Artikel geht es um selbstgekochte Nahrung für den Vierbeiner.

Ein gesunder Hund

Wenn ein Hund eine ausgewogene und gesunde Ernährung bekommt, so kann man dies an mehreren Faktoren erkennen. Der Hund hat weiches, glänzendes und geruchloses Fell sowie eine gesunde Haut, hat strahlende Augen, hat Normalgewicht, hat keinen übelriechenden Atem, ist seinem Alter entsprechend leistungsfähig, setzt, von Ausnahmenfällen abgesehen, ein bis drei Mal täglich festen und trockenen Kot ab und frisst, von Ausnahmefällen abgesehen, sein Futter mit gutem Appetit.

Gesundes Futter selbst kochen

Als Abwechslung zum Fertigfutter oder für Hunde, die unter bestimmten Allergien leiden, ist selbstgekochtes eine gute Alternative. Aber auch wenn man künstliche Konservierungsstoffe oder chemische Zusätze vermeiden möchte, die häufig im industriell gefertigten Futter enthalten sind, bietet sich das Kochen an. Mit einem geeigneten Grundwissen über die Zusammensetzung von Nahrungsmitteln kannst du deinem Hund durch selbst zubereitetes Essen durchaus eine ausgewogene und gesunde Ernährung anbieten.

Als Empfehlung für selbst zubereitete Speisen sollten die folgenden Futtermittelgruppen enthalten sein, damit es ausgewogen und gesund für den Hund ist:

  • Eine Kohlenhydrat- und Rohfaserquelle
  • Eine Proteinquelle tierischer Herkunft
  • Eine Fettquelle
  • Eine Mineralstoffquelle
  • Eine Vitamin- und Spurenelementquelle

 

Tonys Hunde-Kochbuch

 

Kohlenhydratquelle

Hierzu kann man gekochte Kartoffeln, Mais, Reis, Weizen oder Teigwaren aus Hartweizengrieß nehmen. Diese haben in etwa die gleichen Kalorien, unterscheiden sich aber im Protein-, Rohfaser- oder Fettgehalt.

Ein höherer Proteingehalt kann durch den Austausch einer Getreidesorte mit Sojabohnen erreicht werden. Während ein höherer Fasergehalt hingegen durch das Hinzufügen von Erbsen oder Speisekleie erhöht werden kann. Das Verhältnis Kohlenhydrate zu Protein sollte 2:1 bis 3:1 sein.

Proteinquelle

Als Proteinquelle kommen Fleisch und Fleischprodukte sowie Ei-Eiweiß in Frage. Tierisches Muskelfleisch hat einen ähnlichen strukturierten Aminosäuren Profil und ist für Hunde sehr gut verdaulich.

Solche Fleischquellen können nach Belieben untereinander ersetzt werden, wenn der Hund keine Unverträglichkeiten mit diesen Futtermitteln hat.

Ebenso kann Leber verfüttert werden, die sogar ein besseres Aminosäuren-Profil als Muskelfleisch aufweist. Falls der Hund Fleischprodukte nicht gut verträgt, so kann die Proteinquelle vom Ei-Eiweiß bezogen werden.

Der Fleischanteil sollte ca. 30% ausmachen. Wichtig ist, nicht zu viel Fleisch zu füttern. Ein häufiger Fehler bei selbst gekochtem Hundefutter ist, dass zu viel Fleisch gefüttert wird. Somit nimmt der Hund zu viel Protein und zu wenig Kalorien, Kalzium und Spurenelemente auf. Viele Fleisch- und Kohlenhydratquellen beinhalten außerdem zu viel Phosphat, das die Aufnahme von Kalzium hemmt. Das ideale Kalzium- zu Phosphor-Verhältnis liegt bei 1,3 : 1.

Im zweiten Teil stelle ich die restlichen Nährstoffquellen vor und füge ein exklusives Hunde-Rezept aus Tonys Hunde-Kochbuch ein.

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Tonys Hunde-Kochbuch 

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