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Mundgeruch beim Hund – Ursachen, Behandlung, Vorbeugung

vor 2 Jahren, 3 Monaten - Aufrufe

Mundgeruch beim Hund – Ursachen, Behandlung, Vorbeugung

Es können verschiedene Ursachen vorliegen, wenn ein Hund einen übelriechenden Atem hat. Neben dem Futter können verschiedene Erkrankungen in Frage kommen. Was die genauen Ursachen sind und wie man daraus entstehende Erkrankungen behandeln und vorbeugen kann, erfährst du in diesem Artikel.

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Mundgeruch beim Hund - Tony der Mops 

Ursachen von Mundgeruch beim Hund – Anzeichen für Erkrankungen

Generell entsteht ein übelriechender Atem bei Hunden wegen einer bestehenden Erkrankung oder wegen der Ernährung. Wichtig ist hierbei, dass man weiß welche möglichen Ursachen damit zusammenhängen und wie man daraus entstehende Erkrankungen behandeln oder sogar vorbeugen kann.

 

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Ernährung und Futter

Gründe bei der Ernährung könnten die Fütterung von nicht hochwertigem Futter, falschem Futter, zu viel Dosenfutter oder die Fütterung von Resten aus Menschennahrung sein. Weiterhin kann der Hund beim täglichen Spaziergang eventuell etwas gefressen haben, was er nicht sollte. Pferdeäpfel, Abfälle oder Aas können temporär einen übelriechenden Atem verursachen, der aber innerhalb kurzer Zeit wieder abklingt.

Viel schlimmer ist es, wenn der Hund an einer Erkrankung leidet, die den Mundgeruch verursacht. Folgende Erkrankungen können die Ursache von Mundgeruch bei Hunden sein:

Zahnstein und Zahnfleischentzündungen (Gingivitis)

Zahn-, Zahnfleisch- und Zahnsteinprobleme bilden die häufigste Ursache für Mundgeruch bei Hunden. Nahrungsreste, die an den Zähnen und Zahnfleisch hängen bleiben werden mit der Zeit von Bakterien zersetzt, wobei sich Plaque und Zahnstein bilden. Beläge auf den Zahnhälsen und gerötetes Zahnfleisch sind Indikatoren für Zahnstein und Zahnfleischentzündungen.

Der unangenehme Geruch kommt von den Bakterien in der Mundhöhle, die die Nahrungsreste zersetzen und dabei eine schwefelhaltige Verbindung entstehen lassen, die übelriechend ist.

 

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Eine hohe Bakterienansammlung in der Mundhöhle des Hundes bedeutet einen stärker übelriechenden Mundgeruch und eine höhere Gefahr für weitere Erkrankungen, wie Entzündungen oder Zahnverlust.

Durch die Bildung von Zahnstein und Zahntaschen können die Bakterien fortbestehen und sich vermehren. Hierbei entstehen Entzündungen und das Zahnfleisch löst sich vom Zahn, indem mehr Zahntaschen und Hohlräume für die Bakterien entstehen.

Dies führt bei nicht Behandlung zum Verlust der Zähne. Die Bakterien gelangen auch in die Blutbahn, so dass dies auch zu Herz-, Nieren- und Leberschäden führen kann.

Aber auch wenn der Hund nicht richtig frisst oder sogar das Futter verweigert, kann dies ein Hinweis dafür sein, dass er Schmerzen beim Fressen hat und eventuell Zahn- oder Zahnfleischprobleme vorliegen.

Lefzenekzem

Hierbei entzünden sich die Hautfalten der Lefzen, in denen sich Bakterien ansammeln und Entzündungen auslösen können. In kleinen Verletzungen in den Hautfalten, die durch Knochen oder spitze Gegenstände verursacht werden können, sammeln und verbreiten sich die Bakterien. Dadurch entsteht ein sehr übelriechender Geruch. Ein solches Ekzem wird oft nicht erkannt, da Zähne und Zahnfleisch heil und gesund aussehen.

Organ- und Stoffwechselerkrankungen

Mundgeruch kann auch aufgrund einer Erkrankung der inneren Organe, wie Herz, Leber oder Niere, wegen eines vorhandenen Tumors oder einer Erkrankung an Diabetes hervorgerufen werden.

Folgende Übersicht kann bei der Identifizierung einer vorliegenden Krankheit helfen:

Mundgeruch

Ursache

 Faulig

 Zahnkaries, eitriger Zahn

 Urinartig / Ammoniakduft

 Nierenerkrankung

 Nach Aas riechend

 Zahnfleisch- ,Mundschleimhautentzündung, 
 Lefzenekzem, Zahnstein

 Bitter

 Gastritis

 Obstartig / nach Azeton riechend

 Diabetes

 

Was kann man gegen Mundgeruch beim Hund tun?

Ernährung und Futter

Falsches oder qualitativ minderwertiges Futter kann Mundgeruch beim Hund hervorrufen. Deshalb kann eine Umstellung auf hochwertiges Futter den übelriechenden Atem beseitigen.

Trockenfutter hat den Vorteil, dass es die Entstehung von übermäßigem Zahnbelag vorbeugt, weil durch das Kauen die Essensreste von den Zähnen und vom Zahnfleisch abtransportiert werden.

Wie schon oben beschrieben, kann der Hund während eines Spaziergangs Pferdeäpfel, Abfälle, Aas oder sonstiges fressen, das einen unangenehmen Atemgeruch verursacht. Hierbei klingt der Geruch normalerweise innerhalb kurzer Zeit wieder ab.

Falls beim Hund keine ernsthaften Erkrankungen vorliegen und er trotzdem Mundgeruch hat, kann man ein wenig feingehackte Petersilie zum Essen dazu mischen. Petersilie enthält weiterhin viele Vitamine und Mineralstoffe. Auch Minze kann gegen Maulgeruch zum Futter beigemischt werden. Weitere Ernährungstipps findest du in Tonys Hunde-Kochbuch.

 

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Zahnstein und Zahnfleischentzündungen

Um allgemein gegen Zahnprobleme vorzubeugen, empfiehlt es sich eine regelmäßige Zahnpflege des Hundes zu betreiben. Hierbei hat man verschiedene Möglichkeiten.

Man kann seinem Hund täglich Kauknochen oder Kauprodukte, wie Dentalknochen oder Dentalsticks, geben, die die Säuberung der Zähne fördern.

Zusätzlich kann man Zähneputzen. Dies sollte ein bis zweimal die Woche durchgeführt werden. Hierbei ist es sehr vorteilhaft, wenn man den Hund schon als Welpen an das Zähneputzen gewöhnt. Im Handel gibt es Hundezahnpasta und Hundezahnbürsten, aber man kann auch eine weiche Kinderzahnbürste verwenden. Praktisch sind sogenannte Fingerzahnbürsten, wenn sich dein kleiner Freund vor dem Zähneputzen sträubt.

Die Zähne und das Zahnfleisch sollten vom Tierarzt, im Zuge der Allgemeinuntersuchung, regelmäßig kontrolliert und gegebenenfalls behandelt werden.

Allgemein sollte der Futternapf immer gereinigt werden, da sich hier schnell Bakterien bilden können.

Lefzenekzem

Ein Lefzenekzem wird meist mit speziellen Salben therapiert. Hierbei kann der Tierarzt aufzeigen, wie genau die Hautfalten gepflegt werden. Besonders nach dem Fressen sollten die entzündeten Hautfalten gereinigt werden.

Organ- und Stoffwechselerkrankungen

Bei solchen Erkrankungen solltest du unbedingt den Tierarzt aufsuchen, der die genaue Erkrankung identifizieren und behandeln kann. Hierbei sollte man lieber einmal mehr zum Tierarzt gehen, um folgenschwere Erkrankungen für den Hund zu vermeiden.

Jetzt hast Du einen guten Überblick über die Ursachen sowie Behandlungs- und Vorbeugemaßnahmen von Mundgeruch bei Hunden.

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Tonys Hunde-Kochbuch

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