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Aggressionen beim Hund – Teil 2/2

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Aggressionen beim Hund – Teil 2/2

Im ersten Teil habe ich die Bedeutung von Aggressionsverhalten beim Hund erläutert, welche unterschiedlichen Formen es von Aggressionen gibt und wie man Aggressionsverhalten diagnostiziert. In diesem Teil beschäftige ich mit der Frage „Was kann man gegen Aggressionsverhalten beim Hund tun?“.

 

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Aggressionen beim Hund

Was kann gegen Aggressionsverhalten beim Hund getan werden?

Das Problem akzeptieren und fachliche Hilfe holen

Ganz wichtig ist sich bewusst zu werden, dass ein Problem vorliegt, welches mit fachlicher Hilfe meist gut gelöst werden kann. Hierbei können erfahrene Hundetrainer oder Tier-Verhaltenspsychologen sehr gut helfen. Aber die Hundehalter müssen selbstverständlich konsequent mitarbeiten. Wie im ersten Teil schon erwähnt „sich helfen lassen“ ist der erste von vielen Schritten.

Wenn der Hund zuschnappt oder sogar beißt, sollte der Hund, um Verletzungen zu vermeiden, stets an der Leine geführt werden. Er muss draußen ständig unter Kontrolle gehalten werden. Auch ein Maulkorb kann bei extrem aggressiven Verhalten eingesetzt werden.

 

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Auf gar keinen Fall sollte Aggression mit Gegenaggression beantwortet werden, denn somit vermittelt  man dem Hund nicht nur eine falsche Alternativverhaltensweise, sondern verschlimmert das Problem und die zukünftigen Trainingserfolge.

Verstärkung der Bindung und Führungsrolle

Äußerst wichtig ist bei der Behandlung von Aggressionsformen für Hunde, dass sie eine starke Bindung zum Hundehalter entwickeln. Der Hund muss seinem Besitzer vollkommen vertrauen.

Hierbei muss der Hundehalter eine ausgeglichene Führungsrolle übernehmen und diese bewahren. In diesem Fall geht es nicht um Rangordnung oder Rudelführer sein, sondern vielmehr um konsequentes Verhalten und klare Strukturen für den Hund.

 

Aggressionsverhalten beim Hund

Angst- und Dominanzaggression kommen am häufigsten vor

Bei Hunden, welche Aggressionsverhalten aufweisen, ist es zwingend erforderlich, dass sie Sicht- und Hörzeichen befolgen. Dies hilft nicht nur bei der Desensibilisierung, in dem man ihnen Alternativverhalten beibringt, sondern auch um nicht wünschenswerte Vorfälle zu unterbinden oder zu verhindern. Ein Hund sollte die wichtigsten Kommandos, wie Sitz, Komm, Platz, Bleib usw. beherrschen können.

Systematische Desensibilisierung und Vermittlung von Alternativverhalten

Wenn die genannten Voraussetzungen gegeben sind, kann man mit einer systematischen Desensibilisierung beginnen. Hierzu sollte man unbedingt, wie schon mehrmals erwähnt, einen erfahrenen Hundetrainer oder Tier-Verhaltenspsychologen hinzuziehen und keine Selbstversuche unternehmen. Meist wird dadurch das Problem verstärkt, als gelöst. Ein solcher Prozess kann, je nach Aggressionsverhalten, einige Zeit in Anspruch nehmen.

Mit Hilfe eines Fachmannes wird dem Hund ein Alternativverhalten zum Aggressionsverhalten vermittelt. Ein sehr wirkungsvolles Instrument ist hierbei die gezielte Verstärkung von bestimmten bzw. gewünschten Verhaltensweisen.

Durch Belohnungen werden manche Verhaltensmuster gesteigert und andere verringert. Durch die Konzentration auf einen neuen Befehl wird der Hund vom nicht gewünschten Verhalten abgehalten. Mit der Zeit verbindet sich der Reiz mit dem Alternativverhalten.

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Lese auch:

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