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Das Rudelverhalten

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Das Rudelverhalten

Tony der Mops geht regelmäßig auf Mopstreffen

Die verschiedensten Verhaltensweisen der Hunde, haben in der Wildnis einen Sinn. Lebt der Hund jedoch mit Menschen zusammen, muss er lernen wann und wo das natürliche Verhalten ausgelebt werden kann.

Das Leben im Rudel

Hunde sind Gemeinschaftswesen. In der Wildnis fügen sie sich in ein Rudel ein und sind Teil der Gruppe. Ein einzelner Hund würde sonst nicht überleben, da er niemals gelernt hat alleine zu jagen. Ein Rudel unterwirft sich einer strengen Hierarchie. Da wird festgelegt welches Rudelmitglied sich paaren darf und Nachkommen zeugen darf und welches z.B. als erster von der erlegten Beute fressen darf. Im Rudel gibt es jedoch auch Auseinandersetzungen. Da verletzen sich die Hunde nicht unbedingt gegenseitig, sondern kommunizieren miteinander durch z.B. bedrohliche Körpersprache. Deshalb erhält nicht der stärkste, sondern der Hund mit der besten Kommunikationsfähigkeit den höchsten Rang.

 

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Der Rudelführer

Jedes Rudel hat seinen Rudelführer. Bei Haushunden ist der Mensch der Rudelführer. Die Hunde sind vom Rudelverhalten geprägt. Sie verstehen also z.B., dass der Mensch „das Beste“ und sie nur „die Reste“ bekommen (auch wenn das nicht so 1:1 in der Praxis ist).
Hunde sind dem Menschen gegenüber nur dominant, wenn sich der Mensch vom Hund dominieren lässt! Es ist also wichtig dem Hund zu vermitteln, wer hier das Sagen hat. Das geht z.B. indem der Mensch vor dem Hund isst und konsequent bleibt. Das kräftigt die Akzeptanz der Hunde gegenüber dem Rudelführer.
Diese Regelung verhindert im allgemeinen Konflikte und die Ähnlichkeit der Rangordnung zwischen einem wildlebenden Rudel und dem Leben mit Menschen unterstützt die Erziehung und Anpassung der Hunde.

 

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