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Sehen uns Hunde als Ersatzeltern?

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Sehen uns Hunde als Ersatzeltern?

Mensch und Hund pflegen eine besondere Beziehung und das seit über 15.000 Jahren. Deshalb ist der Hund der beste Freund des Menschen geworden. Aber sind Menschen auch Elternersatz für den Hund? Forscher der Universität Wien haben diesbezüglich ein Experiment durchgeführt.

 

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Sehen uns Hunde als Ersatzeltern 

Lisa Horn und ihr Team von der Veterinärmedizinischen Universität Wien haben ein sehr interessantes Experiment mit 30 Hunden und ihren Besitzern durchgeführt. Die Forscher wollten herausfinden, ob es eine Eltern-Kind-Beziehung zwischen Mensch und Hund gibt. Getestet wurde, ob die An- oder Abwesenheit der Hundebesitzer, einen Einfluss auf das Verhalten und die Problemlösungsfähigkeit der Hunde hat.

 

Große Bindung zwischen Mensch und Hund

Kleinkinder brauchen den Rückhalt und die Unterstützung ihrer Eltern. Denn ist die Bezugsperson anwesend entsteht ein so genannter „Sicherer-Basis-Effekt“. Die Kleinkinder fühlen sich sicherer beim erforschen der Umwelt oder können geistige Aufgaben besser lösen.

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Die Wiener Forscher konnten diesen Effekt auch bei Hunden nachweisen. Denn Hunde fühlen sich in der Gegenwart ihrer Besitzer sicherer und können die Umwelt unbekümmerter erkunden. Weiterhin zeigte das Experiment, dass die Hunde entschieden motivierter waren, eine Futteraufgabe zu lösen, wenn ihre Besitzer mit dabei waren.

 

Ohne Besitzer weniger Motivation und Sicherheit

Waren die Hunde hingegen alleine oder waren fremde Personen anwesend, so verloren sie sehr schnell die Lust am Spielen.

Im ersten Schritt wurde Hundespielzeug mit Futter befüllt. Die Hunde mussten eine Lösung finden, wie sie an das Futter herankamen. In manchen Durchläufen war der Besitzer präsent und spornte den Hund verbal an, in anderen war er nur anwesend oder überhaupt nicht im Zimmer. In einem Durchlauf wurde der Besitzer mit einer fremden Person ausgetauscht.

 

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Das Resultat der Forscher: War der Hundehalter nicht anwesend, so waren die Hunde weitaus weniger motiviert eine Lösung zu finden, um an das Futter heranzukommen und gaben somit schneller auf. War hingegen die Bezugsperson anwesend, waren die Hunde viel motivierter und sicherer, unabhängig ob der Besitzer sie anfeuerte oder ruhig blieb.

War eine fremde Person im Raum, so konnten die Forscher die gleichen Verhaltensmerkmale feststellen, wie wenn die Hunde alleine waren. Sie verloren hierbei genauso schnell die Motivation und waren unsicherer in der Interaktion mit ihrer Umwelt.

Die komplette Forschungsstudie der Universität Wien.

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